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die CeBIT 2014 rückt näher

Es sind jetzt nur noch 4 Wochen bis die CeBIT in Hannover für dieses Jahr ihre Tore öffnet.

Für mich, der quasi um die Ecke wohnt, ist es keine Frage, dass ich auch dieses Jahr wieder vor Ort sein werde, auch wenn es dieses Mal wohl etwas anders sein wird.

Im Gegensatz zu den vergangen Jahren, ist der Eintritt in diesem Jahr ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten.

100 % Business

Natürlich war auch in der Vergangenheit die CeBIT in erster Line eine Fachmesse für eher versierte Besucher und Entscheider. Trotzdem gab es auch immer etwas interessantes für den Privatmann zu entdecken.

Da jedoch laut Angaben der Veranstalter die Zahl der reinen Fachbesucher in den vergangen Jahren stetig gestiegen ist und 2013 bei über 80% lag, hat man sich unter anderem deswegen dazu entschlossen, die CeBIT direkt und ausschließlich auf diese Zielgruppe auszurichten.

Der Fachbesucher ist es nämlich, mit dem die Aussteller Geschäfte tätigen und Verträge abschließen.

Wo bleibt der Endkunde?

Nachdem seit Jahren schon die wirklich interessanten Produkte, die auch den Privatkunden interessieren, auf der CeBIT immer weniger geworden und eher bei Messen wie CES, MWC, IFA, GamesCom und andern zu finden sind, stellt sich natürlich die Frage, was den kleinen Endkunden überhaupt noch auf der CeBIT erwartet?

Sicherlich wird es da ein paar Dinge geben, denn auch Großhändler (Aussteller) und Händler (Besucher) sind auf der CeBIT zu finden, die eben ihr Geld mit diesen Endkunden-Interessanten Produkten verdienen.

Aber in erster Linie finden sich auf der CeBIT Angebote, die sich an Unternehmen richten. Und Server, große Software-Solutions, oder auch Banking-Products (Geldautomaten, etc) sind nun wirklich eher nicht die Dinge, die jeder Privatmann tagtäglich kauft.

Meine ehrliche Meinung?

Aus meiner Sicht haben die Verantwortlichen der CeBIT sich in den letzten Jahren ganz gehörig die Butter vom Brot stibitzen lassen und haben wichtige Trends verpasst.

Natürlich ist es wichtig, dass sich auch große Unternehmen, Händler und sonstige Fachbesucher über spezielle Dinge informieren.

Aber auch der Konsument ist wichtig. Ich hätte es richtiger gefunden, ein möglichst breites Spektrum für alle Interessierten anzubieten und dieses ggf. räumlich aufzuteilen (x Hallen für Business und Y Hallen für Consumer).

Es ist einfach nur traurig, wenn man auf den Geländeplan schaut und sieht, dass 9-10 Hallen dieses Jahr nicht genutzt werden – auch wenn das Messegelände in Hannover eines der größten, wenn nicht gar das größte, der Welt ist.

Sei es, wie es ist. Ich werde mein Glück vom 10.-14. März auf der CeBIT versuchen und vielleicht doch etwas interessantes zu Tage fördern?

Wie sieht es mit Euch aus, seit ihr auch vor Ort?

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Ein Kommentar

  1. Ich versuche, auch da zu sein. Es gab ja vor Jahren schon mal die Aufteilung in Business und private, die private war im Sommer, das war nicht erfolgreich.

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